BMX

ist nur kurzzeitig im BRV-Bezirk Niederbayern aufgeflammt und ging dann allmählich wieder auf Sparflamme zurück. Hochburg war in Pocking-Indling, wo auch eine BMX-Bahn gebaut wurde.

Große Erfolge blieben nicht aus, so wurde Jörg Jahn 1988 Vize-Europameister und Pamela Jahn kam bei der deutschen BMX-Meisterschaft auf Platz drei. Bernd Hogemann wurde 1987 deutscher Meister und Vize-Weltmeister. Ralf Mangold belegte den 2. Platz bei der deutschen BMX-Meisterschaft 1987 und wurde Vize-Europameister. Alle BMXIer starteten für den FC Indling.

MTB

Der Mountainbikesport hat sich allmählich in den 80er Jahren auch im BRV-Bezirk Niederbayern durchgesetzt. So hat der RSV 1895 Passau das erste MTB-Rennen 1989 auf und rund ums Campinggelände Irring bei Passau durchgeführt. Weitere MTB-Rennen z.B. um den ESKA-Cup folgten, eines davon in Germansdorf bei Hauzenberg. In Viechtach-Kolmburg wurde vom RSV Viechtach die ostbayerische MTB-Meisterschaft ausgerichtet. Der RC Freyung veranstaltete auf dem schwierigen Gelände der Motocrossanlage in Reisersberg bei Röhrnbach mehrfach Rennen um die Wertung im Bayerncup. Auch in Gangkofen waren mehrfach MTB-Rennen, 1996 der Endlauf um den Bayern-Cup. Auch der RC Vilsbiburg führte MTB-Rennen durch, der SV Bayerisch Eisenstein ein Bergzeitfahren von Regenhütte zum Bretterschachten. Der RC Straubing zog in Bogen 1998/99 die ostbayerische MTB­ Meisterschaft durch. Spezialisiert hat sich das MTB-Tri Team Baier Landshut. In St. Englmar verlegte man sich extrem auf den MTB-Sport, es wurden mehrfach gut organisierte Veranstaltungen durchgeführt. In Bodenmais wurde 1999 eine MTB-Anlage eröffnet, die den modernsten und technisch unterschiedlichsten Ansprüche gerecht wird. Auch in Grafenau entstand 1999 eine MTB-Anlage mit einer einfachen und anspruchsvollen Runde.

Der Bergspezialist Bernhard Käser (RSV 1895 Passau, Bike Sport Regensburg, Team Baier Landshut) begann ca. 1989 mit dem MTB-Rennsport, nachdem er zuvor schon mehrere bayrische Meisterschaften mit Tagesbestzeiten im Bergzeitfahren (Rennsport) nach Hause brachte. Bei der deutschen Meisterschaft 1990 belegte er in der Juniorenklasse den 5. Platz und 1991 in der Männerklasse den 8. Platz. Bei den bayerischen Meisterschaften dominierte er 1992/94/95/99. Deutsche Meisterschaften 1992 und 1994: je 2. Platz. Von 1992 bis 1997 gehörte er dem BDR-Kader an. Bei der Weltmeisterschaft 1991=22. Platz, 1994=14. Platz. Im Grundigcup (Bundeswertung): 1993/94/95 jeweils Gesamtzweiter! Mit der National­mannschaft war er beim Weltcup in Kanada / USA / Süd-Afrika und im europäischen Ausland im Einsatz, sowie bei den Weltmeisterschaften in Kanada und Australien am Start. Zum Olympiakader gehörte er 1996 und nur ganz knapp verfehlte er die Nominierung. Die MTB­ Tour de Suisse fuhr er 1993/95 und die MTB-Tour de France 1998. Die Eltern des erfolgreichen MTB-Spezialisten betreuten ihn bei den zahlreichen Einsätzen z.B. in Belgien / Spanien / Italien und der Schweiz, wobei Vater Rudolf Käser (RSV 1895 Passau) bei den Senioren erfolgreich an den Weltmeisterschaften teilnahm und mehrfach hervorragende Plätze belegte. Z.B. 1997 - 13. Platz. Erfolgreich war vor allem in der Juniorenklasse Johannes Haidn (RC Freyung). Er gewann 1996 die Gesamtwertung im Bayerncup der Junioren und fuhr bei der deutschen MTB-Meisterschaft trotz Defekt noch einen guten Platz heraus. Zahlreiche Siege in der Juniorenklasse fuhr er auf sein Konto.

Michael Lummer (RSV Viechtach) war mit sehr guten Plazierungen im Bayerncup erfolgreich, 1997 gewann er die bayerische MTB-Bergmeisterschaft.


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