Von der niederbayerischen zur ostbayerischen Straßenmeisterschaft



Von der niederbayerischen zur ostbayerischen Straßenmeisterschaft

Zur Entwicklung der jetzigen „Ostbayerischen Meisterschaft" im Einer-Straßenfahren folgende Anmerkungen:

Nach den Aufzeichnungen des langjährigen Bezirksvorsitzenden Heinrich Heinen wurde 1949 erstmals eine Kreismeisterschaft in Brombach für die Amateure ausgerichtet. Ab 1951 kam die Jugendklasse dazu. Als die Kreise in Bezirke umbenannt wurden, gab es die Bezirksmeister­schaft. Es kamen weitere Disziplinen dazu, so gab es damals in den 50.-er Jahren auf den Sandbahnen in Rotthalmünster und Niederpöring die Bahn-Bezirksmeisterschaften.

Die Schülerklasse kam 1971 erstmals in Eggenfelden dazu. Ab 1972 wurden erstmals die Meisterschaften der Bezirke Niederbayern/Oberpfalz gemeinsam ausgerichtet. Amberg war der erste Austragungsort, die Bezirke ehrten ihre Meister getrennt, die jeweiligen Klassen starteten gemeinsam, um größere Startgruppen zu bekommen. Ab 1989 wurde die „ostbayerische Meisterschaft" ausgeschrieben, der beste niederbayerische Amateur bekam einen Pokal, denn der geballten Macht bayerischer Fahrer, die in den oberpfälzer Vereinen integriert waren, waren unsere immer weniger werdenden niederbayerischen Amateure nicht gewachsen. In den Nachwuchs- und Seniorenklassen gab es des öfteren einen „Ostbayerischen Meister". Im Laufe der Jahre kamen auch weitere niederbayerische bzw. ostbayerische Meisterschaften dazu: Bergmeisterschaft, Querfeldein, MTB und Zeitfahren, die jedoch nicht regelmäßig stattfanden. Die ostbayerische Bahnmeisterschaft konnte bis jetzt noch auf der einzigen Radrennbahn Ostbayerns, im Niederpöringer „Isar-Radstadion" durchgeführt werden, jedoch waren die Teilnehmerzahlen nicht überwältigend. Die Aufzeichnungen der Bezirksmeister beschränken sich nur auf die Straßenmeisterschaft, alles andere würde zu umfangreich werden, außerdem erscheinen alle Diszipline alljährlich im Jahresbericht der Bezirkstagung. Die Bezirks­meisterschaften im Kunstradfahren, Radpolo und Radball wurden in Straubing von den beiden Vereinen RSV 1882 und SV Solidarität Straubing ausgerichtet, mit dem RSV 1882 Straubing erlosch 1991 der einzige Verein , der in Niederbayern das Kunstradfahren gepflegt hatte, ein großer Verdienst der langjährigen Vorsitzenden, Trainerin und Fachwartin Viktoria Plödereder.


nachstehend das Originaldokument